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Tag 9+10 – Villars les Dombes und Zuhause

Am Tag 9 machten wir uns startklar um nach Clermont Ferrand zu fahren. Das heisst, Andrea ist früh aufgestanden um zu duscheen, (Matthias hat sich im Bett nochmals umgedreht) und das reservierte petit Déjeuner zu holen:

“Baguette et deux Croisseunt svp. J’ai reservé”
“Quel nom?”
“Langhard.”
“Lang..?”
“LANGHARD..”(Typ gibt mir Liste mit Namen.)
“ICI, Langhard.”
“ah okke, bien!”

na also geht doch!! schon wieder so eine lustige Unterhaltung!!!
Als wir schon fast startklar waren, kam eine Schar Enten vom Teich über die Strasse und sie frassen Gras und unsere Baguette Krümel auf unserem Vorplatz. Es war sehr süss mitanzusehen wie sie umherwatschelten und genüsslich quakten.

Wir fuhren also nach Clermont Ferrand. Angekommen kam uns in den Sinn, dass es ja Sonntag ist!! Alle Geschäfte sind ja zu! Tote Hose überall. Während wir in Clermont Ferrand tankten, schmiedeten wir neue Pläne. Da es ja Sonntag ist, könnten wir ja heute länger fahren und müssten dann morgen nicht mehr so viel. Abgemacht. ADAC aufgeschlagen und nachgeschaut, wo wir übernachten wollen. Gut, Nummer 240 in Villars les Dombes ist eingekreist. Da wir ja die Meinung von den Langhard “Senioren” sehr schätzen fuhren wir dorthin. Volltreffer! Super Campingplatz. Auf unserem Feld, fanden wir sogar graue Hundehaare, sind die noch von Boy und Cherry? Wir blieben dort nur eine Nacht und heute Tag 10 ging es früh wieder los.

Nach einem Abstecher in einen Super U fuhren wir mit vielen kurzen Bisipausen bis nach Le Bouveret. Wir überlegten uns dort in den Wasserpark zu gehen – merkten aber bald, dass wohl noch Ferienzeit ist. Nach einer kurzen Pause gings weiter bis nach Hause. Camper noch rückgabebereit gemacht und Wäsche gewaschen. Katze langgiebig begrüsst und jetzt müde und zufrieden. Es waren sehr schöne Sommerferien in Frankreich!!

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Tag 7 + 8 – Bordeaux

Tag 7 + 8, Bordeaux
Nach dem Frühstück und dem Zusammenpacken fuhren wir am Tag 7 nach Bordeaux. Nach ca. 45min nahmen wir 2 junge Tramper bis nach Mirambeau mit. Sie waren sehr froh und bedankten sich mehrmals. Mit den Trampern ging auch ihr Geruch wieder raus, da sie wohl länger nicht geduscht hatten und es ja immer wieder geregnet hattte, umgab sie eine etwas unangenehme Duftwolke.
Kurze Bisipause in Mirambeau und schon gings wieder weiter nach Bordeaux. Wir steuerten den Camping Village du Lac an. Wir hatten schon ein bisschen schiss, dass er wieder ausgebucht ist, da er in Bordeaux selber liegt. Aber sie hatten zum Glück noch genug Plätze und wir konnten sogar einen geeigneten aussuchen. Nachdem wir eingerichtet waren und uns frisch gemacht hatten, fuhren wir mit den Velos Richtung Bordeaux. Eigentlich wollten wir bis zur Tramhaltestelle Les Aubiêres fahren und von dort das Tram ins Zentrum nehmen. Als die dort rumlungernden jungen Männer aber wie Geier auf die Drahtesel glotzten, bekamen wir ein mulmiges Gefühl und entschieden uns doch bis ins Zentrum zu fahren obwohl es doch noch ein rechtes Stück war.
An der Promenade war es sehr freundlich und wir liessen die Fahrräder bei anderen Fahrrädern und Rollern ohne schlechtes Gewissen. Wir bekundeten ein wenig die Stadt aber unser Magen meldet sich rasch und so gingen wir zum Italiener mit Holzofen. Nach dem vielen feinen Znacht war es super, dass wir mit den Fahrrädern zurück fahren konnten um ein bisschen zu verdauen. Den Abend klingten wir im Camper aus.

Am Tag 8 fuhren wir so um 11 Uhr, diesmal mit Bus und Tram, nach Bordeaux ins Zentrum. Wir lösten gleich Tickets für Andreas langersehnte Züglifahrt!! Juhuu!! Holpernd und mit Kopfhörern fuhren wir also durch die Stadt um den geschichtlichen Hintergrund von Bordeaux kennenzulernen. Danach ging es in die Einkaufsstrasse. Wir haben uns ein paar neue Sachen gekauft damit wir hier nicht waschen müssen, da wir mehr sommerliches statt herbstliches, was jetzt eher passen würde, dabei haben.
Monsieur weiser Mr. Kurt Langhard sagte uns noch: Also nach 14.30 müsst ihr nichts essen wollen, erst ab 19:30 wieder. Aber dooooch wir hatten Hunger um 15.30!!!! Er hatte recht, la cuisine est fermé hiess es überall! Nach langem Suchen fanden wir dann trotzdem noch was.Im vietnamesischen Pho! Endlich was zu essen! Danach gings wieder Richtung Einkaufsstrasse um etwas fürs Znacht einzukaufen. HMM wie sagt man Peperoni auf Französisch? nach lustiger Unterhaltung und ohne Peperoni dafür mit Olivenöl gings Richtung Tram. Wieder auf dem Campingplatz angekommen haben wir es uns mit einem Bierchen und Blogschreiben gemütlich gemacht. Später gibt es noch Spaghetti aglio e olio und dann gehen wir früh zu Bett, da es morgen eine längere Fahrt nach Clermont-Ferrand wird.

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Tag 5 und 6 – La Palmyre-Les Mathes

Unsere Reise führte uns weiter gegen Süden! Nachdem wir auf der Île de Ré vergebens nach einem freien Camping suchten, wurden mit dem Camping l’Oree du Bois in La Palmyre-Les Mathe fündig. Ein ziemlich grosser Campingplatz, gut gepflegt, mit einem Lädeli, Zumba-Animation und Kinderschwimmbecken. :) Wir liessen den Tag gemütlich ausklingen, da uns die lange Fahrt und Camping-Suche doch einiges abverlangt hatte.

Am kommenden Tag unternahmen wir eine Velo-Tour zum Strand, wo wir das erste mal die Füsse in den Atlantik strecken konnten. Auch dies mussten wir uns jedoch redlich verdienen, da Mäsi natürlich dachte, eine kleine Abkürzung könne nicht schaden. Abkürzung stellte sich als Umweg heraus. Sandiger Untergrund mit Velo ist natürlich nicht sehr angenehm – von den attakierenden Bremsen wollen wir gar nicht anfangen zu reden. Alles in allem ziemlich grober Unfug! :D

Nichts desto trotz kamen wir noch am Strand an und flanierten ein wenig dem Meer entlang. Es war herrlich :D

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Tag 3 und 4 – La Plaine sur Mer / Pornic

Tag 3 begann in Angers. Wir verliessen den Camping mit dem ersten Ziel: Super U. Dort kauften wir vielerlei ein und assen auf dem Parkplatz Frühstück. Danach gings weiter nach St. Nazaire. Wir steuerten ein paar Campingplätzee an, doch leider waren diese entweder ausgebucht oder nicht ganz unseren Wünschen entsprechend. Wir verliessen St. Nazaise über die grosse Brücke nach St. Michel Chef Chef. (Rolf, du besch de Chef, aber St. Michel esch de Chef Chec, ok?) Weiter nach La Plage Sur Mer. Dort liessen wir uns im Camping La Tabardière nieder. Ganz Ok wenn man die vielen Teenies, welche sich am Abend in Schale warfen und in der Camping-Disco mit Coca Cola Party machten wegdenkt. Wir fühlen uns irgendiwe alt hier.

Tag 4 war super! Wir fuhren mit den Velos auf dem Fahrradweg nach Pornic. Sehr schöne Strecke. Das Wetter hat auch mitgespielt. Pornic hat uns sehr gefallen. Als wir ankamen war der Hafen ohne Wasser und alle Schiffe lagen am Boden. Dem kleinen Rinnsahl sahen wir an, dass das Meer nun wieder am hineinlaufen war. Wir schossen ein paar Fotos und suchten nun ein Restaurant um unseren Hunger zu stillen. Es verschlug uns in eine Crêperie in einer Seitengasse. Bingo!! Super feines Essen, kühles Bier, niedlich eingerichtet und nette Leute! So sollte es immer sein! :)

Da es uns sehr gefiel hier in Pornic, suchten wir nach einem Campingplatz. Leider ohne Erfolg. Nach kurzer Absprache fuhren wir nochmals zur Promenade und tranken eine Cola zur Stärkung. Dann nahmen wir den Rückweg in Angriff. Vorher bestaunten wir jedoch nochmals den Hafen. Das Wasser war nun ganz oben und alle Schiffef schaukelten hin und her. Erstaunlich wie schnell das ging!

Der Rückweg auf dem Fahrrad klappte wieder ohne Probleme, obwohl es nun langsam anstrengend wurde! ;)

Den Abend verbrachten wir mit einer Runde Minigolf auf dem Camping. (Natürlich gewann Matthias). Danach gab es Abendessen im Camper. Mehrkornbaguette mit Butter, sowie Couscous- und Karottensalat. Da es wieder etwas regnete, schauten wir uns einen Film auf dem Notebook an. (Surfer Dude :D ) Leider regnete es die ganze Nacht und es war sehr laut. So hat Andrea nur gefühlte drei Stunden geschlafen während sich Matthias vom Regen und vom Handylicht von Andrea (Ablenkung mittels Solitaire) nicht stören liess.

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Angers – Tag 2

Den heutigen Tag starteten wir nachdem wir uns gut ausgeschlafen hatten mit einem gemütlichen Frühstück. Baguette, Butter, Käse, Schwarztee und Kaffee! :) Etwas später entschieden wir uns dann, trotz wechselhaften Wetters, mit den Velos in den nahegelegenen kleinen Marché zu fahren. Hingefahren, nur die Hälfte gekriegt da Marché eher klein und wieder bereit für den Rückweg. Nun jedoch mit einem kleinen Umweg zur “La Maine”. Schliesslich wollten wir uns das Gewässer einmal von nahem anschauen. Am Fluss angekommen fanden wir eine alte Eisenbahnbrücke vor, umgebaut für Fussgänger und Velofahrer. Wir überquerten die Brücke bis zur Hälfte und genossen die Aussicht bei leichtem fissel-Regen. Nur wenige Minuten später verwandelte sich dieser jedoch in starken, seitwärts preschenden, kalten Schauer mit starken Böhen als Nebeneffekt. Wir verliessen nun die Brücke rasch wieder, frei nach Andreas Motto: “Jeder rettet sich selbst!” :D

Später am Tag besuchten wir dann noch mittels Bus die Stadt Angers. Ein liebliches Städtchen mit einigen Sehenswürdigkeiten und netten kleinen Cafés am Wegesrand. Nun grüsste uns sogar noch die Sonne :) Morgen möchten wir Richtung Atlantik fahren!

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Frankreich 2014 Andrea und Matthias

Gestern am 09.08.2014 sind wir um 6.00 Uhr aufgestanden. Nach dem wir noch einiges zu Hause erledigt hatten, wie Katze versorgen, Abfallsack entsorgen etc. fuhren wir Richtung Aarau.
1. Halt Coop Tankstelle in Gränichen. Reifendruck überprüft, weiter gehts! Nach schweizer Gipfeli und Caffé-Latte gings weiter Richtung Basel. Feriengefühle kamen auf :)
Wir waren schnell am Zoll, kaum da, schon drüber. Whiskey gut geschmuggelt ;)
Unsere fahrt führte uns weiter nach nach Mulhouse, Belfort, überland Richtung Lure (Kuh sitz! und schöne Dörfer) weiter in an Saint-Loup-sur-Semouse vorbei, Bourbonne les Bains, Langres, Troyes,évry, le Mans, dann Angers. Nach vielen kleinen Pausen und Telepeages kamen wir gut beim Camping lac de Maine an. Mit Kohldampf gingen wir auf Entdeckungsreise. Im Herzen des Campings fanden wir ein Restaurant und entschieden uns spontan für eine Pizza. Ich Pizza Normande sans Lardons, Matthias Pizza Americaine sans Champignons und ein Bier. :) :) Schon war es Abend um 21.30 und wir sind todmüde. Da es regnerisch ist, lassen wir den Abend im Camper ausklingen. Gute Nacht.

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